Neue Beach-Anlage an der Wasmerstraße

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Beachsand

Neue Beach-Anlage an der Wasmerstraße im Aufbau

Mit einem Mal musste alles alles ganz schnell gehen. Nachdem wir unser Volleyball-Beach-Feld im Göhlbachtal von heute auf morgen abbauen mussten, war die Beach-Saison für unsere Volleyballer quasi gelaufen. Doch durch die Fusion mit dem SV Rönneburg gab es zumindest schnell eine räumliche Alternative. Geplant wurde, zwei stillgelegte Tennisplätze direkt hinter dem Rönneburger Vereinshaus an der Wilstorfer Höh zu einer modernen und attraktiven Beach-Anlage umzubauen. Nachdem erste Erkundigungen über Sandpreise eingeholt wurden, war aber schnell klar, dass eine Realisierung dieses Projektes ohne Sponsorenunterstützung nicht vor 2014 erfolgen konnte.

Ein glücklicher Zufall für uns war, dass die offizielle Beach-Masters-Serie in diesem Jahr in Harburg auf der Schlossinsel stattfand. Carsten Seifert und Frank Pawlowski nahmen Kontakt mit den Organisatoren auf und tatsächlich waren diese bereit, uns den Sand (rund 1.000 Kubikmeter) nach der Veranstaltung kostenfrei zu überlassen. Nur den Transport (ca. 4.500 €) mussten wir organisieren. Nach viel hin und her Uhr fuhr dann am 06. Juni tatsächlich der erste von über 40 LKW´s auf die beiden stillgelegten Tennisplätze an der Wasmerstraße und lud Sand ab.

Das dies überhaupt möglich war, lag auch an den über 20 Helfern aus beiden Vereinen, die am Samstag zuvor stundenlang die Anlage von Unkraut befreit hatten. Eine großartige Leistung, auf die alle stolz sein können. Dieses Engagement zeigt auch, dass die Fusion der richtige Schritt in die Zukunft war. Gemeinsam können wir noch viel erreichen.

Nun heißt es natürlich noch den Platz herzurichten und den Sand zu verteilen. Dazu muss zunächst noch eine passenden Umrandung gebaut werde. Aber nachdem wir jetzt schon so weit gekommen sind, werden wir auch diese Aufgabe bald bewältigt haben. Und dann haben wir eine professionelle Beachanlage, die in Harburg einzigartig sein wird … geschaffen allein aus eigener Arbeitskraft, eigenen finanziellen Mitteln und ein bisschen Glück … auf dieses erste gemeinsame Projekt beider Vereine können wir sehr stolz sein.