4 Spielgemeinschaften mit Dersimspor im Jugendbereich

Über unseren Nachbarverein Dersimspor war in den letzten Monaten viel in der Zeitung zu lesen. Nach massiven Unstimmigkeiten mit dem Bezirksamt Harburg wurde Dersimspor seitens des Bezirksamtes Harburg das Recht entzogen, die Sportanlage Baererstraße sowie sämtliche andere staatliche Sportplätze und Hallen weiterhin für den Sportbetrieb zu nutzen. Die Suche nach Alternativen gestaltete sich für Dersimspor als sehr schwierig, weil die Vereine, die über vereinseigene Sportanlagen verfügen wenig zeitliche Möglichkeiten oder auch wenig Interesse daran hatten, Dersimspor zumindest vorübergehend zur Bewährung eine neue Heimat zu geben.

Um zumindest die Jugend-Mannschaften von Dersimspor erhalten zu können, hat sich die FSVR bereit erklärt, übergangsweise 4 Spielgemeinschaften FSVR/Dersimspor unter Führung der FSVR zu melden. Nur aufgrund der SG dürfen jetzt die staatlichen Plätze (zu denen auch die Wilstorfer Höh und die Außenmühle gehören) und die Hallen wieder genutzt werden.

Die Herren-Mannschaften und die C-Jugend Oberliga-Mannschaft (aufgrund der Spielklasse ist keine SG möglich) werden bis zur Sommerpause auf dem vereinseigenen Platz von Viktoria Harburg spielen und trainieren können.

Wie es jetzt genau mit Dersimspor weitergehen wird, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten der Bewährung zeigen. Viele Spieler wurden aufgrund der ungewissen Zukunft bereits von anderen Vereinen umworben. Außerdem hat Dersimspor einen kompletten neuen Vorstand gewählt, der hoffentlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und sich zukünftig ausschließlich am sportlichen “Fair-Play-Gedanken” orientiert. Die bereits gebuchten Coolness-Tage beim Hamburger Fußball-Verband sind sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Nicht nur das Bezirksamt Harburg, auch die FSVR hat in der Vergangenheit einige negative Erlebnisse mit Dersimspor gehabt. Als gemeinnütziger Verein ist es jetzt aber zunächst mal unsere Pflicht, im Rahmen unserer Möglichkeiten im Jugendbereich zu helfen. Vielleicht wird eine kulturübergreifende Vereinsfreundschaft daraus, von der alle Seiten profitieren … vielleicht aber geht im Sommer auch jeder Verein wieder seinen komplett eigenen Weg. Wir werden sehen …